Kleines Schloss

Kaiserlicher Park & Schlösser


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Der Schlosspark

Der 124 ha große kaiserliche Schlosspark Babelsberg gilt als einer der bedeutsamsten Landschaftsgärten im neugotischen Stil. Und das nicht nur weil er 1833 von Peter Joseph Lenné angelegt und 1842-1867 von Fürst Pückler zu Muskau gestalterisch geprägt worden ist.

Er ist der eigentliche Schlüssel zum Erleben des Potsdamer UNESCO Welterbes!
Nur vom BabelbesBERG oder vom Flatowturm aus können Sie die meisterhaft insenzierte Potsdamer Kulturlandschaft mit seinen Sichtbeziehungen erleben.
Denn das UNESCO Welterbe in Potsdam ist nicht Schloss und Park Sanssouci alleine.

Dieser Park ist zudem nicht nur ein Zeugnis der Kaiserzeit, sondern mit dem ehemaligen Grenzverlauf ein aktueller Teil Deutsch-Deutscher Geschichte.
Heute auf dem ehemaligen Grenzstreifen spazierengehen zu dürfen, ist das große Glück unseres Landes.

Die Parkschlösser

Nun gibt es im Schlosspark Babelsberg zwar „nur“ zwei Schlösser, doch sind sie nicht weniger imposant und schön, als die in Sanssouci und im Neuen Garten.

Das große Schloss thront über der Havel geradzu wie ein mächtiges Märchenschloss. Es war über fünfzig Jahre lang die Sommerresidenz von Prinz Wilhelm, des späteren Kaiser Wilhelm I. und seiner Frau Augusta. Auch andere Bauwerke im Schlosspark lassen den Besucher an Märchen denken, so z.B. die Rosentreppe an Dornröchen oder der Flatowturm an Rapunzel.

Das kleine Schloss war anfangs ein einfaches Gartenhaus, welches unter genauer Anweisung von Augusta durch Persius umgebaute worden ist. Ihr Sohn Friedrich-Wilhelm, der spätere 99 Tage Kaiser Friedrich III., wohnte hier und verbrachte auch die Flitterwochen mit seiner geliebten Viktoria in dem kleinen Schloss, wo heute noch Hochzeiten gefeiert werden.

Zu den wichtigen Bewohnern der jüngeren Zeit gehören der Komponist und Dirigent
Hans Chemin Petit, dem wir auch einen unserer Salons mit Fotografien gewidmet haben.

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